Gicht

Ziel einer Ernährungstherapie bei Gicht ist es, langfristig die Harnsäure im Blut zu senken um einerseits einem erneuten akuten Anfall vorzubeugen, bzw. Langzeitschäden einer Gichterkrankung vorzubeugen.

Harnsäure wird im Körper durch die teils über Nahrung und Getränke aufgenommenen Purine gebildet, teils stellt der Körper in seinem Stoffwechsel auch selber (endogen) Harnsäure her.

Ein erhöhter Harnsäurespiegel im Blut, der über die Niere nicht ausreichend ausgeschieden werden kann, lagert sich als sehr schmerzhaft Harnsäurekristalle im Gewebe ab. Es entwickelt sich die Gichtkrankheit.

Je nachdem, ob ein akuter Gichtanfall vorliegt wird eine "streng purinarme Diät (<150 mg Harnsäure/Tag) oder bei chronischem Verlauf wird eine "purinarme" Ernährungsweise (<300 mg Harnsäure/Tag) empfohlen.