Dynamische Wirbelsäulentherapie nach Popp® (DWP)

Ursprung der DWP ist die Dorn-Methode. Die Grundidee der Arbeit an der Statik des Körpers über Behandlung des Beckens und der Wirbelsäule wurde aufgenommen. Die DWP ist eine sanfte, manuelle Behandlungstechnik. Die Statik des Beckens in seiner Dreidimensionalität und die Wirbelsäule sollen dabei ausgeglichen werden.
Die Korrektur der Strukturen geschieht nicht über eine passive Manipulation, sondern durch eine aktive Bewegung, die vom Therapeuten angeleitet und vom Patienten durchgeführt wird. Dieses bildet den Hauptbestandteil der DWP-Behandlung.
Oft haben Statik Verschiebungen im Körper einfache Ursachen, z.B. einseitige Belastung, Überlastung und damit einhergehende Verspannungen. Das heißt, unphysiologische Muskelarbeit führt zu Dysfunktionen.

Angeleitete physiologische Muskelarbeit kann Dysfunktionen im muskulo-skelettalen System wieder korrigieren.

Indikationen

  • Bandscheibenprotusionen und - vorfälle
  • Schmerzzustände an der Wirbelsäule aufgrund von muskulären Dysbalancen
  • Spondylarthrosen
  • Facettengelenksproblematiken
  • Osteochondrosen
  • Skoliosen
  • lschialgien
  • ISG-Blockaden

Aus der praktischen Erfahrung bestätigt sich, was auch aus der viszeralen Osteopathie bekannt ist, dass viele chronische Erkrankungen, aufgrund der segmentalen Verknüpfung, reflektorische Ursachen in Wirbelkörperdysfunktionen haben können, z.B. :

  • Kopfschmerzen
  • Migräne
  • Neuralgien
  • Parästhesien
  • Asthma, Bronchitis
  • Magen-Darmbeschwerden u.v.a.

Durch die "Heidelberger Beckenstudie" von Sabine Hohmann wurde die Effektivität der DWP untermauert. Die statischen Veränderungen nach einer Behandlung werden deutlich in der unten stehenden Grafik erkennbar: